OPEN STATE

Es wird Zeit! Gemeinsam mit dem Nest und Dominik Wind arbeiten wir gerade an einem visionären Projekt: dem Open State. Er befindet sich im  Moment noch in der Konzept– und Finanzierungsphase. Aus tiefer Überzeugung und dem ungestillten Hunger nach Veränderung übernehmen wir hier die Artdirektion und sorgen dafür, dass diese neue Bewegung in die Herzen und Leben der Menschen tritt.

 


Warum bleibt eigentlich alles so, wie es nicht sein kann?

 

Unser Planet braucht momentan eineinhalb Jahre um sich von dem zu erholen was wir in einem Jahr zerstören. Dabei verbrauchen 20% der Weltbevölkerung ca. 80% der Ressourcen. Die kritische Bevölkerung schiebt den schwarzen Peter Richtung Politik, sie soll regulieren, Anreize schaffen, Schranken setzen. Die Politik wiederum reicht ihn an die Wirtschaft weiter und die argumentiert mit der Nachfrage des Kunden.

Wir machen also den Unterschied. Wir – als mündiger Konsument. Wir  als Produzent.

Und erstmals in der Geschichte verfügen wir über alle notwendigen Informationen und Tools. Über das Internet entsteht eine völlig neue Form der Kommunikation, Reichweite und Transparenz. Ein globales Zuhause – aus dem jeder sendet und empfängt. Vielleicht die einzig wahre Demokratie – eine Art Open State. Hier teilen wir Visionen, Wissen und Technologien, decken auf und üben Kritik. Wir formieren uns zu Interessensgemeinschaften, arbeiten Open Source über alle Grenzen hinweg, an gemeinsamen Ideen und Projekten, schaffen Prototypen und Blaupausen für neue Tools und Lebensmodelle. Nie zu vor waren die Probleme der Welt so offen– und sichtbar und nie zuvor konnten wir uns so leicht über Lösungen austauschen. Warum finden wir keine?

 


 

Was war

Auzug aus der Projektbeschreibung von Daniel Kruse & Domenik Wind

Internationale Konferenzen. Beschlüsse, Petitionen, Manifeste. Charity-Galas und nachhaltige Konsummessen. Leitartikel und Megaspenden und Hoffnung. Facebook-Revolution und Occupy-Bewegung.

All das ist gut. All das wird nicht reichen. Lasst uns endlich das Versagen  unseres Systems und unserer Prozesse akzeptieren. Lasst uns offen über die radikalen Veränderungen, die wir in Politik, Konsum und Ökonomie brauchen reden. No more utopia. No more pink elephants. Just pure necessity and getting serious about it.

 

Wir brauchen einen Notfallplan, jetzt.

 

Von Menschen ohne Agenda. Mit Ideen und Projekten, die längst schon Lösungen anbieten. Mit Methoden, die zu intelligenten Entscheidungen für das Kollektiv führen. Mit schamloser Ehrlichkeit und konstruktiver Wut.

 

Wir brauchen einen Raum

um mit frischen Köpfen an konkreten Lösungen zu arbeiten.

 

Wir machen einen Plan

um Familien, Freundeskreise oder Hausgemeinschaften als agile Einheiten einer nachhaltigen Gesellschaft zu entwickeln.

 

Und wir erreichen die Massen

Durch funktionales Design, Social Media und gezielte Ansprache von Entscheider-Netzwerken.

 


 

Als Open State organisieren wir eine dreitägige Konferenz und ein fünfwöchiges Camp. Wir versammeln Experten, die klar und scharf die Problemlage darstellen und Auswege beschreiben. Wir wählen sieben Projekte aus, die an einer Zukunft der Vernunft arbeiten. Und entwickeln prototypisch eine nachhaltige Gesellschaft — pragmatisch, dezentral und für jeden umsetzbar.

Der erste Open State entsteht im Frühjahr 2013 auf einem Schloss in Tornow bei Berlin. Alle Methoden und Ergebnisse werden als Blaupause („Open Source“) bereitgestellt und damit weltweit kopier– und erweiterbar. Die Ergebnisse des Pilotprojekts fließen in eine Web-Plattform, werden als Buch umgesetzt, durch Lectures verbreitet und mit einer Online-Kampagne getragen.

Und dann weiter: Bis 2015 wollen wir 10 weitere States in anderen Ländern realisieren, das sind 100 weitere Projekte, die den Status Quo ablösen können.

Wir schaffen Raum + Plan + Masse, um Gruppen von Bürgern zu inspirieren und mit konkreten Anleitungen auszustatten.

 

Los geht’s!