The Green Wave - Irans Grüner Sommer

DER FILM

Eine monumentale Bewegung begleitete die iranische Präsidentschaftswahl im Juni 2009. Voller Begeisterung unterstützen die Massen den Reformer Mussawi und formierten sich zur „grünen Welle“. Als Ahmadinejad entgegen aller Zeichen dennoch als Wahlsieger hervor ging, formierte sich eine massive Protestbewegungen, die von der Regierung brutal niedergeschlagen wurde. Demonstranten wurden verhaftet, gefoltert, vergewaltigt und hingerichtet.

Mit „The Green Wave“ will Regisseur Ali Samadi Ahadi diese menschenrechtsverachtenden Zustände ins Bewustsein der Weltöffentlichkeit rücken. Dabei arbeitet er mit Interviews, youtubefilmen und anderen Fragmenten aus dem Netz - dem damals einzigen nicht zu regelmentierenden Kanal. Der narative Handlungsstrag basiert auf Blogeinträgen und Twitternachrichten, die in Form von Motioncomics illustriert und animiert wurden. All diese Stilmittel verschmelzen auf harmonische und originelle Art und Weise zu einem erschütternden, emotional tief berührenden Zeitzeugniss.

UNSER BEITRAG

Wir illustrierten die Hintergründe und Settings für die Animationssequenzen des Films. In enger Zusammenarbeit mit den Illustrations- und Animationsteams von Cartoonamoon, RMH und dayfornight steuerte 10hoch16 in 6 Wochen mehrere hundert Illustrationen und Stimmungsbilder bei.

Wir sind stolz mit Herz und Hand für Entstehung dieses großartigen Dokumentarfilmes eingetreten zu sein und hoffen und glauben, dass er seinen Beitrag zur Verbesserung der Zustände im Iran leisten wird.

EUER BEITRAG

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Der Film läuft als Kurzversion am 22.Juni um 20.15 auf ARTE und kommt im Herbst in die Kinos!


„ (...) Ich gehe jede Nacht auf das Dach, um zu sehen, ob die Rufe nach Gott lauter geworden sind oder nicht. Mein Körper zittert. Ich weiß nicht, ob Gott auch zittert oder nicht. Was für ein Ort ist das hier, in dem wir Unschuldige in der Falle stecken? Was für ein Ort ist das hier, in dem keiner uns hilft? Was für ein Ort ist das hier, in dem wir nur mit unserem Schweigen unseren Rufnach Freiheit der Welt hörbar machen können? Was für ein Ort ist das hier, in dem das Blut von jungen Menschen vergossen wird, um dann anschließend zu beten? Was für ein Ort ist das hier, in dem die Bürger des Landes als Abschaum bezeichnet werden? Was für ein Ort ist das hier? Soll ich es sagen? Das ist Iran! Meine Heimat Iran!“


Blogkomentar 01.06.2009: „(...) Ich bin Medizinstudentin. Letzte Nacht, war in der Abteilung einer unserer Haupt-Krankenhäuser ein großes Durcheinander.


Blogtext 07.2009: (...) Sie brachten mich gemeinsam mit einem Haufen anderer Leute zum Kahrizak Gefängnis. Es war unvorstellbar! Allein in dem Raum, wo sie uns hineinwarfen, waren 200 Leute eingesperrt. Alle waren verletzt. Das Wimmern der Leute füllte den ganzen Raum.


Blogtext 07.2009: Dann zerrte er einen Jungen raus. „Wenn ihr auch nur einen Ton von euch gebt, stecken wir euch diese Stöcke in den Arsch.“


Azadeh verlässt das Gefängniss “Ewin“
Zu den Bedingungen in Ewin: www.iranhumanrights.org




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